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10.00.00.00 - Polizeiapparat
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Bundesnachrichtendienst

Sachgruppe: 10.03.02.00   Medium-ID: 10002100

Titel: Stets zu Diensten
Zusatz: Der BND zwischen faschistischen Wurzeln und neuer Weltordnung
Autor: Henze, Saskia + Johann Knigge
Verlag: rat/UNRAST-Verlag
Reihe: (rat - reihe antifaschistischer texte)
Erscheinungsort: Hamburg/Münster
1. Auflage
Erscheinungsjahr: 1997
Seiten: 147
Medium-Art: Buch, kartoniert
Medium-Format: über 18,5 - 22,5 cm = Oktav


Anmerkungen:
Einleitung Geheimdienste und Politikwissenschaft in der Bundesrepublik Die Quellenlage über Geheimdienste Schwierigkeiten bei der Beschäftigung mit Geheimdiensten Begriffserklärung "Nachrichtendienst" oder "Geheimdienst" Ein Geheimdienst - eine Behörde? Was bedeutet "Sicherheit" für den BND Opportunitäts- und Legalitätsprinzip Begriffe aus der Geheimdienstpraxis Die Hauptaufklärungsaufgaben von Geheimdiensten Covert action Deniability Wie alt ist der BND? Brühce und Beständigkeiten in der Entstehungsgeschichte "Werwölfe": das letzte Aufgebot Politische Kriegsführung: die Ursprünge von Gehlens AgentInnennetz in der UdSSR Alte Kameraden: enge Zusammenarbeit mit der SS Bruchloser Weiterbestand der FHO nach 1945 Das Abkommen mit den US-amerikanischen Geheimdiensten Die Eskalation des Kalten Krieges und die Rolle der Organisation Gehlen Die Übernahme der Organisation Gehlen in den Bundesdienst Eine erste Zusammenfassung Übersichtstabelle Funktionsweise des Bundesnachrichtendienstes Gesetzlicher Hintergrund, politische Legitimation und Arbeitsauftrag Der innere Aufbau des BND Die Politische Leitung des BND Stellung des BND unter dem Sicherheitsbehörden Informationsgewinnung Legale Brief-, Post- und Telefonüberwachung: das G 10 Massenvernehmungen in Lagern Informationssteuerung durch den BND BND und covert action Ein beziehungsreiches Beispiel: GLADIO Kontrollgremien Der BND: Regierungsinstrument oder "Staat im Staate"? Die "Panzeraffäre" - ein Fall von Verselbständigung? Zusammenfassung und Fragen für die neunziger Jahre Der BND in den neunziger Jahren: Kontinuität, Neuorientierung oder Rückbesinnung? Die Telefonüberwachung als Normalfall: die expolosionsartige Ausweitung der BND-Kompetenzen seit 1994 Der BND in der öffentlichen Diskussion Neue Aufgaben für den BND Überwachung der "Organisierten Kriminalität" als Trittbrett für die Überwindung des Trennungsgebotes Die Überwachung der "Organisierten Krimininalität" - eine Legende für Wirtschaftsspionage Kontrolle des Internationalen Drogenhandels Militärische Aufklärung Reorganisation des BND Verschlankung: Sparzwang bei den Geheimdiensten Neues Personal: vom "Brieföffner" zum Hacker Deregulierung und Effizienzsteigerung: das Ende des Trennungsgebotes Der BND und die Neuorientierung der deutschen Außenpolitik Geheimdienste und "operative Außenpolitik" Erste Tendenz: Renationalisierung und innerkapitalistische Konkurrenz Zweite Tendenz: "partnership in leadership" Deutschland als Juniorpartner der Weltmacht USA Dritte Tendenz: der Nord-Süd-Konflikt als dominantes Element der bundesdeutschen Außenpolitik Vierte Tendenz: verstärkte Integration der Europäischen Union Welche Tendenz wird dominieren? Die "nationalstaatliche Resistens" von Geheimdiensten Schlußbemerkung Anhang Anmerkungen zur Literaturliste Fußnoten Literaturliste Personenregister Sachregister



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